Qi Gong

Qi Gong

Was heisst Qi Gong?
Das Qi kann als Lebens-, Atemsenergie oder Vorstellungskraft (Yi - 意) verstanden werden. Gong bedeutet so viel wie Arbeit, Fähigkeit oder Können.

Was ist Qi Gong?
Qi Gong sind Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsübungen zur Kultivierung von Geist und Körper. Qi Gong gehört zu den fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) neben der Akupunktur, Ernährung, Tui Na (Massage) und Kräutertherapie.

Daoyin Nei Jing Tu Wie wird Qi Gong praktiziert?

Zur Qi Gong-Praxis gehören drei Hauptaspekte, die sogenannten drei Regulierungen:

Regulierung des Geistes
Nach TCM beherbergt das Herz den Geist (Shen - 神) und reguliert die gedanklichen und emotionalen Aktivitäten. So können emotionale Zustände und Gedanken auf das Herz und die Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-System einwirken. Die Regulierung des Geistes im Qi Gong soll die geistige Aktivität bündeln und auf die Besonderheit der Übung orientieren. Dies geschieht indem die Vorstellungskraft (Yi - 意) die Gedanken bindet und beruhigt.

Regulierung des Atmens
Früher wurden Atemübungen auch als Tuan-Übungen bezeichnet. Das bedeutet „das Alte auswerfen, um das Neue anzugleichen“ Im Qi Gong nimmt die Atmung eine wichtige Rolle ein. Während der Geist die Übung führt, sorgt die Atmung bei der Ausatmung für das Herauslassen von altem Qi und bei der Einatmung für das Aufnehmen von frischem Qi. Das Zusammenspiel von Bewegung und Atmung verstärkt die Wirkung der Qi Gong-Übung.

Regulierung des Körpers
Es heisst: „Wenn die Gestalt nicht stimmt, kann Qi nicht sanft fliessen. Fliesst Qi nicht sanft, ist der Geist unruhig. Ist der Geist unruhig, wird Qi geschwächt.“ – Es wird offensichtlich, dass die Regulierung des Körpers eine besondere Bedeutung einnimmt. Eine gute, aufrechte und wohlgespannte Haltung fördert die Durchlässigkeit der Meridiane. Qi und Blut können so den ganzen Körper versorgen, ohne dass Stauungen die Nährfunktion beeinträchtigen.

DO 20:00 - 21:30 Uhr
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